LAMENTI

LAMENTI
Salzburg, Christuskirche, Schwarzstraße 25, 19.30 Uhr
Karten

„Lamenti“ bedeuten nicht allein Trauer und Tragik, Klagegesänge können auch Strahlen der Hoffnung versenden und Trost spenden. Ein vielstimmiger, stilvoller Auftakt zum Zyklus „Chorage“.

So wie die ganze Bandbreite vom sakralen Klagegesang (wie Tallis’ „Lamentationen“) bis zum Abschiedslied von Liebenden (Moerans „Sailor and Young Mary“) und Trauergesang für Opfer einer Schiffsunglücks (in Mäntyjärvis „Canticum“) erfasst wird, kommen auch verschiedenste Facetten der Stilistik, Gattung und Besetzung zur Geltung: Die solistische Klage von Monteverdis Ariadne, deren Schicksal wie von einem antiken Chor kommentiert wird; ein Kanon mit vier Männerstimmen (Barbers „A Lament“) und ein fünfstimmiger Messgesang (das römische „Kyrie“ des 14-jährigen Mozart); eine Hommage an die Form des Madrigals (Vaughan Williams’ „Love is a sickness“) oder eine vierstimmige Motette („Timor et tremor“) von Poulenc.

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