Beethoven - Mozart - Beethoven

Im Rahmen der Salzburger Festspiele 2018 ist der Bachchor Salzburg in drei Produktionen - zwei Mal mit Beethoven und ein Mal mit Mozart - zu hören.
Am ersten Wochenende der Ouverture spirituelle erklingt Beethovens selten aufgeführtes Werk "Christus am Ölberge", in der Stiftskirche St. Peter ist am 9. August Mozarts Messe in c-Moll KV 427 zu hören und am 15. August ist der Bachchor an der Aufführung von Beethovens Neunter Sinfonie beteiligt.

Ludwig van Beethoven war 26 Jahre alt, als er sein einziges Oratorium zu einem Text des Wiener Librettisten, Satirikers und Journalisten Franz Xaver Huber komponierte. Beethoven war 1803 zum Hauskomponisten des Theaters an der Wien ernannt worden und litt bereits damals an fortschreitender Schwerhörigkeit. Er verlieh der Handlung erhebliche Dramatik in großer dynamischer Bandbreite. Die Soloparts sind höchst anspruchsvoll, was mit ein Grund dafür sein mag, dass das Werk nur selten zu hören ist. In der ersten Mozart-Matinee dieses Festspielsommers singen neben dem Bachchor Salzburg Simona Šaturová, Benjamin Bruns und Henning von Schulman, es spielt das Mozarteumorchester Salzburg, Dirigent ist Riccardo Minasi.

Mozarts c-Moll-Messe ergänzt

Der amerikanische Mozart-Spezialist Robert Levin machte sich Anfang des Jahrtausends daran, die größte, jedoch Fragment gebliebene Messe von Mozart zu ergänzen. Sir Roger Norrington entschloss sich dazu, diese Fassung heuer bei der Aufführung der Internationalen Stiftung Mozarteum in der Stiftskirche St. Peter zu Gehör zu bringen. Als Solisten sind Lucy Crowe, Elin Manahan Thomas, Rupert Charlesworth und Edward Grint zu hören. Die Camerata Salzburg begleitet Chor und Solisten durch diese traditionelle Aufführung.

Am 15. August schließlich kehrt der Bachchor wieder zurück zu Beethoven. Teodor Currentzis wird heuer im Rahmen der Festspiele alles Beethoven-Sinfonien dirigieren und startet seinen Zyklus mit der Neunten Sinfonie in der Felsenreitschule. Der Bachchor singt im vierten Satz der Sinfonie zusammen mit dem Chor musicAeterna aus Perm und den Solisten Janai Brugger, Elisabeth Kulman, Sebastian Kohlhepp und Michael Nagy.

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